Aktivitäten und Experimente der Kinder von Frankenhöhe

Gruß zum neuen Jahr

Luftballonrakete - Ein Experiment der Eulengruppe

Eine Luftballon- Rakete funktioniert ähnlich  wie eine Weltraum-Rakete, nach dem sogenannten "Rückstoßprinzip". 

Durch den Ausstoß der Luft aus der Öffnung des Luftballons wird ein Rückstoß in entgegengesetzter Richtung erzeugt, was die Ballonrakete beschleunigt und "davonfliegen" lässt. 

 

Diese Vortriebsenergie stammt  jedoch nicht von der Luft selbst, sondern von der Luftballonhaut. 

 

Diese ist aus Gummi und wird beim Aufpusten kräftig gespannt. Wenn der Ballon dann geöffnet wird, entspannt sich die Gummihaut ruckartig und der Ballon fliegt, wie oben beschrieben, vorwärts.

Kleine Forscher

 

Wie oft fragen wir Eltern unsere Kleinen: Was hast du heute im Kindergarten gemacht?

 

Wir schauen in die Spinnengruppe, die in den letzten Monaten diverse Experimente unternommen hat. Für das erste Experiment wurden die kalten Wintertage genutzt. Hierzu wurden verschiedene Gegenstände (z.B. Spielzeug, Gabel) in einen Geschirrkorb mit Wasser gelegt. Der Korb wurde einige Tage nach draußen gestellt und beobachtet. Ebenso wurden Luftballons unterschiedlicher Größen mit Wasser befüllt und die Kälte konnte den Rest erledigen. Mit Neugier beobachteten die Kinder bei jedem Gang nach draußen, wie die Minus-Grade das Wasser zum Frieren brachte.

 

Das zweite Experiment „verzauberte“ weiße Tulpen in bunte. Mehrere Vasen wurden hierzu mit verschiedenfarbigem Krepppapier und Wasser befüllt. In jede Vase stellten die Kinder eine weiße Tulpe. Täglich wurde die Veränderung der Tulpenblätter bestaunt. Das Wasser färbte sich in der Farbe des Papieres und es wurde wie durch einen Strohhalm vom Stängel in die Blütenblätter befördert. Wie durch einen Zauber wurden die Tulpen grün, rot oder gelb…

 

Beim dritten Experiment wurde ein Gummibärchen in ein Glas Wasser gelegt und beobachtet. Was mag da wohl passiert sein? Mit Adleraugen stellten die Kinder fest, dass das Gummibärchen bereits nach kürzester Zeit wuchs. Die aufgequollene Gelatine brachte das Gummibärchen zum Wachsen und die Kinderaugen kamen ins Staunen.

 

Eins steht fest! Der Alltag unserer Kinder sieht spannender aus als wir manchmal denken. Wir wünschen viel Spaß beim Nachmachen!

Fastnacht 2017: Bastelaktion der Eulengruppe

Fastnacht 2017 - Das verrückte Frühstück der Fledermäuse

Ich bin Ich - Jahresprojekt der Spinnengruppe 2017

„Sicherlich – gibt es mich: – Ich bin ich!“ – so die finale Erkenntnis des kleinen bunten Tieres und Hauptfigur des Kinderbuchklassikers „Das kleine Ich bin Ich“. Das Kinderbuch ist Einstieg und Grundlage des aktuellen Jahresprojektes der Spinnengruppe, welches von Conny und Christina geleitet wird. Seit Anfang des KiTa-Jahres treffen sich die beiden alle ein bis zwei Wochen an einem festen Wochentag mit den sechs Projektkindern (älteste Kinder der Gruppe) in einem separaten Raum. 

Die Kinder werden dabei bewusst aus dem Gruppenalltag „heraus gezogen“, so dass sich die Kinder nach kurzer Zeit mit IHREM Projekt und IHRER Projektgruppe identifizieren können und gleichzeitig lernen, die Regeln in einer Kleingruppe einzuhalten. Begleitet wird die Gruppe dabei von einem kleinen „Ich bin Ich“-Stofftier, welches Sonja für das 

Projekt genäht hat. 

Das Ziel des diesjährigen Projektes ist, dass die Kinder sich und andere so akzeptieren, wie sie sind und mit allen Besonderheiten, die ein Mensch mit sich bringt. Dabei werden die Kinder über verschiedene  Bildungsbereiche (Musik, mathematischer Bereich, sozialer Bereich, Körpererfahrung und Bewegung, Sprache, kreativer Bereich) angesprochen. Hier einige Beispiele:

Im künstlerischen Bereich wurden Bilder vom kleinen Ich bin Ich ausgemalt und die Kinder haben sich mit ihrem eigenen Aussehen auseinandergesetzt und mit Hilfe eines Spiegels Selbstportraits gemalt, Haarfarbe und Augenfarbe bestimmt und Finger- und Handabdrucke gemacht

Das Lied „Der Quakfrosch“ wurde einstudiert und mit Orff-Instrumenten begleitet. 

Die Kinder haben ihre Körperform mit Steinchen nachgelegt, wobei ein Kind ruhig auf dem Boden lag, während ein zweites Kind die Steinchen legte.

Auch die Eltern werden einbezogen und bekommen Hausaufgaben, wie z.B. die Beantwortung der Frage „Wem sehe ich ähnlich und warum?“

 

Die Raupe Nimmersatt - Das Jahresprojekt der Zwergengruppe 2016

Das Jahresprojekt der Zwergengruppe: Die Geschichte der Raupe Nimmersatt

Folgende pädagogischen Lernziele wurden beim diesjährigen Jahresprojekt verfolgt:

„Kinder lernen ganzheitlich, d.h. mit allen Sinnen (Kopf, Herz und Hand) in für sie bedeutsamen Handlungszusammenhängenden Situationen, in denen die Bildungs- und Erziehungsbereiche eng miteinander 

zusammenhängen und aufeinander bezogen zu gestalten sind.“ (Empfehlung zur Qualität der Erziehung, Bildung und Betreuung in Kindertagesstätten in Rheinland-Pfalz)

Wahrnehmung: Ausgangspunkt für die kindliche Erfahrung von der Welt und von sich selbst ist das, was das Kind wahrnimmt.

Sprache: Sprache ist das zentrale Mittel für Menschen, Beziehungen zu ihrer Umwelt aufzubauen und diese dadurch zu verstehen.

Musikalischer Bereich: Musik hat eine positive Wirkung auf die Entwicklung von Kindern. Sie fördert die Kreativität, Fantasie und regt die Kinder an sich mitzuteilen.

Bewegung: Bewegung hat eine sehr hohe Bedeutung für die Entwicklung der Kinder auf unterschiedlichen Ebenen. Sie leistet einen wesentlichen Beitrag für die Entwicklung der kindlichen Vorstellung von sich selbst und der Welt. 

Künstlerische Ausdrucksform: Vielfältige sinnliche Erfahrungen, eigener und gemeinschaftlicher Ausdruck tragen zur Entwicklung einer vitalen, genussfähigen, die eigene Umwelt gestaltende Persönlichkeit bei.

Naturerfahrungen: Der sorgsame Umgang mit den endlichen Ressourcen der Natur kann in der Kita in unterschiedlichen Lernfeldern erfahrbar gemacht werden.

Medien: Welterfahrung sollten medial unterstützt und ergänzt werden.

(Quelle: Aushang der Zwergenerzieherinnen)

Die „Zwerge“ durften alles rund um das Thema Raupe und Schmetterling mitbringen. Alle Mitbringsel wurden als kleine Ausstellung vor der Zwergengruppe präsentiert. Es wurde sogar ein „Raupenbrot“ gebacken. Es wurden Bilder gemalt, Gedichte gelernt und Lieder gesungen: 

Ich bin die kleine Raupe Nimmersatt, und sage: „Hallo Kinder Guten Tag“, 

ob ihr mich schon einmal gesehen habt, ich bin die kleine Raupe Nimmersatt…